Geschichte

Der Tamaskan 
Das allgemeine
Erscheinungsbild

Der Tamaskan gilt als groß und athletisch und ist in Höhe und Gewicht dem Deutschen Schäferhund ähnlich.

Er sollte ein wolfsähnliches Aussehen haben mit rauem und dickem Fell (Winter- und Sommerfell unterschiedlich dick), mittelgroßen Ohren, einer geraden, buschigen Rute und charakteristischer Wolfsmaske.

Generell gilt bei dieser Rasse, je ähnlicher dem Wolf im Aussehen und Bewegung, desto besser. Allerdings sind wolfsgraue und rot graue Tiere deutlich bevorzugt, ebenso wie kurzes Fell. Ein Scherengebiss ist Pflicht, ebenso wie eine schwarze Nase und gelbliche, bernsteinfarbene oder braune Augen.

Trotz ähnlichen Aussehens und gemeinsamer Geschichte, ist der Tamaskan vom Utonagan dadurch zu unterscheiden, dass es beim letzteren mehr Fellvarianten (Länge und Färbung) und eine andere Kopfform gibt.

Wichtige Proportionen

Die Länge des Körpers von der Schulter nach hinten bis zum Becken ist länger als die Höhe des Körpers vom Boden bis zum Widerrist.

 

Bewegung


Leichte, ausgewogene, aber leistungsstarke fließenden Bewegungen ähneln denen eines Wolfes mit massivem Raumgriff.

Verhalten
Verhalten/Wesen


Der Tamaskan gilt als intelligent und arbeitsfreudig.

Er ist ein loyaler, lebensfroher und liebenswerter Begleiter mit wunderbarem Temperament, aber mitunter auch stur.

Er kommt sowohl mit Kindern, Hunden als auch anderen Haustieren gut aus (was von Hund zu Hund unterschiedlich ausgeprägt ist).

Tamaskane sind aber auch ausgesprochene Rudeltiere und sind daher am besten zusammen mit einem oder mehreren Hunden zu halten, es sei denn, man kann dem Hund als Besitzer genügend Aufmerksamkeit schenken.

Ein Tamaskan ist nicht gerne allein und braucht als Arbeitshund Beschäftigung und Auslastung seiner Fähigkeiten. Bei Nichtbeachten dieser Bedürfnisse können Probleme wie Ausbruchsversuche und zerstörerisches Verhalten auftreten.

Der Jagdtrieb ist trotz der Abstammung dieser Hunde nur niedrig und ein Laufen ohne Leine ist möglich.

Wie viele große Hunde sind sie nicht dazu geeignet, ständig in der Wohnung gehalten zu werden. Sie brauchen einen großen Garten oder zumindest täglich reichlich Auslauf.

Zudem heulen sie, wie andere nordische Rassen auch, öfter als die meisten Hunderassen. Wie sich das Heul- und Bellverhalten entwickelt, hängt jedoch von der Erziehung und dem Kontakt mit anderen Hunden ab. Sollte ein Besitzer schon einen oder mehrere Hunde haben, würde der Tamaskan sehr wahrscheinlich einige Verhaltensmerkmale dieser Hunde annehmen, inklusive Territorial-, Bell- und Heulverhalten.

Kopf

Kopf


Im Gleichgewicht mit dem Körper. Form eines Keils zwischen den Augen.


Oberkopf

 

Stirn: leicht gewölbt.
Stop: Leicht / Mittel

 

 

Gesichtsfeld

 

Nase: Die Nase, Lippen und Augen Pigmentierung sollte schwarz sein. Hellere Streifen sind annehmbar.

Fang: Langer, klarer, gerader Nasenrücken.

Lefzen: Gut anliegend.

Kiefer / Zähne: Kiefer stark und symmetrisch. Gut entwickelten Zähne, Scherengebiss.

Backen: Trocken, genügend bemuskelt.

Augen: Die Augen sind gelb bis gelb & braun. Mandelförmig und von mittlerer Größe. Blaue Augen sind ein Zuchtausschluss. Schließender Augendeckel.

Ohren: Von mittlerer Größe, jedoch klein im Verhältnis zum Kopf. Die Ohren sind dreieckig und mit leicht abgerundeter Spitze. Weit auseinander am Schädel. Nach vorn gerichtet.

Hals: Leicht gewölbt, lang und kräftig.

Kopf und Rute

Körper

Oberlinie: Gerade Oberlinie mit einer leicht abfallenden Kruppe.

Widerrist: Gut bemuskelt, ausgeprägt.

Rücken: Fest und gerade.

Lenden: Kurz, gut bemuskelt, nicht breit, leicht abfallend.

Kruppe: Kurz, nicht breit, leicht abfallend.

Untere Linie und Bauch: Bauch aufgezogen.

 

Haut
Ohne Falten

 

Fell 
Gerade dicht geschlossen. Im Winter bildet das Fell eine eindrucksvolle Unterwolle. Sie bildet sich über den ganzen Körper einschließlich der innere Teile der Ohren. Dicht geschlossen am Hals.

Das Fell sollte eine leichte Form von Halskrause bilden die den Hals und die Schultern eingrenzt und den Kopf einrahmt.

 

Farbe

Schwarzgrau, Wolfsgrau und Rotgrau immer mit schwarzer Oberlinie und charakteristischer Wolfsmaske. Unifarben sind inakzeptabel.

 

Rute

Die Rute sollte bis zum Sprunggelenk, aber nicht unerreichbar sein. In Ruhe wird die Rute nach unten getragen, aber wenn der Hund erregt ist oder in Bewegung ist, wird sie höher getragen. Die Rute sollte nicht auf den Rücken aufgelegt werden. Grobes dickes Haar.

Vorder- und
Hinterhand

Vorderhand
Vorderbeine: Die Vorderläufe sind gerade, eng zusammen und die Füße sollen leicht nach außen drehen

Schultern: Das Schulterblatt nach vorn ist, gut bemuskelt.

Oberarm: Kräftig bemuskelt.

Ellenbogen: Gut anliegend, weder nach innen noch nach außen.

Unterarm: Lang, sauber und gerade.

Füße: Lang gewölbte Zehen.

 

Hinterhand
Hinterläufe: Sind Kraftvoll. Die Hinterläufe stehen parallel. 

Oberschenkel: Lang, gut bemuskelt. Das Hüftgelenk ist stabil und flexibel.

Knie: Kräftig, flexibel.

Unterschenkel: Lang, trocken, gut bemuskelt.

Sprunggelenke: Lang, trocken. Tief zu Boden.

Größe und
Gewicht


Widerristhöhe:


Erwachsene Rüden: 63 cm - 84 cm an der Schulter

Erwachsene Hündinnen: 61 cm - 71 cm an der Schulter

 

Gewicht:

Erwachsene Rüden: 32 kg - 50 kg

Erwachsene Hündinnen: 25 kg - 41 kg

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